KING KONGS TRÄNEN

Peter Kern - A 2010, 72 min. - SPIELFILM
BUCH Peter Kern  KAMERA Peter Roehsler  SCHNITT Wolfgang Auer  PRODUZENTINNEN Peter Roehsler, Peter Kern  PRODUKTION nanookfilm  MIT Kathrin Beck, Cornelia Albrecht, Yvonne Köstner, Silvia Wolmuth, Peter Kern, Oliver Rosskopf, u.a.  SPRACHFASSUNG deutsche Originalfassung  FORMAT digital

 

 

 

 

Aus dem Satz eines Kritikers „Hören Sie bitte damit auf, Filme zu machen“, entwickelt Peter Kern seinen Film KING KONGS TRÄNEN. Als sein Alter Ego Peter Gläubiger auf (s)eine Kritikerin trifft, entlädt sich sein aufgestautes Rachepotenzial. Umgekehrt will auch sie sich rächen - an bedeutungsloser Kunst. Dazwischen politischer „Alltag“ (im Gemeindebau). Kern'sche Realität im Trash-Korsett, irgendwo zwischen Wirklichkeit und Obsession.

 

 

Wir leben in einer Welt der Oberflächendarstellung, der Castings, der Sensationen, auf Kosten der Träume von Kleinbürgern. Im Wiener Tierschutzhaus wird ein Film über die Seele der Wiener gedreht: ein Spot, Länge 30 Sekunden. Der Film KING KONGS TRÄNEN erzählt von den Menschen hinter den Träumen dieser Spots. Realität und Traum schieben sich ineinander und finden im Publikum ihre ganz persönliche Wahrheit wieder.

 

Peter Gläubiger (65) bewirbt sich um die stumme Hauptrolle und trifft dabei auf seine Kritikerin. Er rächt sich an den vielen schlechten Kritiken, sie rächt sich an der Mittelmäßigkeit der Kunst. Beide suchen die Wahrhaftigkeit und finden doch nur das schöne Hässliche in sich selber. Auf der Suche nach King Kongs Tränen, geraten sie in den Fluss des Gefühls; da ist das viel zu dicke 13 j. Mädchen, das klaut um geliebt zu werden, da ist ein Junge aus Ghana, der von Österreich träumt. Da ist die österreichische Politik und das alles kommt nicht zueinander. Peter Gläubiger bekommt die Rolle des stummen King Kongs und wird im Tierschutzhaus für den Werbefilm als Sensation ausgestellt. Doch seine Kritikerin wird von Gläubiger in einen alten chinesischen Brauch eingewiesen, in einen verkommenen Kuhstall isst er das Hirn der Kritikerin und merkt gar nicht, wie alles das schmeckt, riecht, spricht und liest, ihm auch im Magen stecken bleiben kann.

 

Peter Kern

 

 

PRESSESTIMMEN

 

... ein fabelhafter Film, in sich vollkommen geschlossen, ein Werk des späten Surrealismus. (PROFIL)

Zartheit und Zärtlichkeit pur (CLAUDIA SIEFEN)

 

ein Summa Summarum dieses außergewöhnlichen Regisseurs (MARKUS KEUSCHNIGG)

 

 

KINOSTART: 17. Juni 2011